Guten Tag, Axtstiel

... sagen die Schweden zueinander, wenn sie wieder einmal überhaupt nicht verstanden haben, was der andere gerade gesagt hat.
Das liegt an der Geschichte über einen schwerhörigen Mann, der zu eitel war, ein Hörgerät zu tragen. Als er im Garten sitzend an einem Axtstiel schnitzte, kam ein Wanderer vorbei und erhielt von dem Alten nur äußerst wirre Antworten. Schließlich konnte der schwerhörige Mann nicht verstehen, was er gefragt wurde und antwortete daher auf die Fragen, von denen er gedacht hat, dass der Wanderer sie ihm stellt. Der verstand das natürlich gar nicht - und so entstand die Redewengung "Guten Tag, Axtstiel!"

Viele solcher witziger, spannender und in jedem Fall abwechslungsreicher Sprichwörter und Redewendungen hatte der Autor Rolf-Bernhard Essig, der die 3./4. Klassen der Wunderburgschule am Dienstag, 12. Februar auf wundervolle Weise in den ersten beiden Schulstunden unterhielt, im Gepäck. Die Kinder ließen sich dabei weder an der Nase herumführen, noch auf den Arm nehmen, sondern lauschten dem begeisternden Schriftsteller gebannt.

Besonders nachhaltig blieben Sprichwörter zu Tieren im Gedächtnis, da die Kinder dort auf ein reichhaltiges Vorwissen zurückgreifen konnten. Angsthasen saßen jedenfalls keine im bärenstarken Publikum, das dem bunten Hund mitunter mucksmäuschenstill lauschte als er davon erzählte warum man Pferde schon einmal kotzen sah.

Garniert wurde der unterhaltsame Vormittag unter anderem mit Sprichwörtern aus anderen Ländern. So sagen die Franzosen beispielsweise, dass jemand "Ziege und Kohl schont", wenn er eine besonders gute Idee hat. Eine solche hatte auch unser Lehrer Herr Schabacker, der kurzerhand das Sprichwort kreierte: "Legt der Ziterrochen schnell ein Ei, gibt es hausaufgabenfrei!"

Garantieren konnte das Rolf-Bernhard Essig zwar nicht, doch garantiert war beste Unterhaltung für die Kinder, die im Laufe der ebenso unterhaltsamen wie abwechslungsreichen 80 Minuten immer wieder zum Mitmachen animiert wurden und selbst mit großer Begeisterung aktiv bei der Sache waren. Dies bekam sprichwörtlich auch der "geschenkte Gaul zu spüren", dem die Kinder zwar nicht ins "Maul" schauten, ihn jedoch nach Abschluss der Lesung noch begeistert belagerten und ihn mit Fragen löcherten, bevor die Wunderburger Kinder Rolf-Bernhard Essig mit tosendem Applaus entließen.

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